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März 2013

 

Alle kennen René

Marcel: „Da René ja einer meiner besten Reiseassistenten ist, bin ich mit ihm schon viel gereist. Als wir gemeinsam in Berlin vorm Bundestag standen, winkt uns doch tatsächlich die Merkel zu und ruft aus einem Fenster. „Ey René wie geht’s? Was machst du denn hier?“.
Als wir gerade in den USA gelandet sind, klopft René so ein Mann auf die Schulter und unterhält sich begeistert mit ihm. Und ich denke mir, irgendwoher kenne ich doch diesen Herren, der von Securitys umringt ist. Als ich dann auf den Bildschirm schaue auf dem gerade die CNN-News aus Atlanta übertragen werden, wird mir einiges klar. Das ist doch tatsächlich der Obama … auf du und du mit René. Bei einer anderen Reise bin ich dann mit René nach Rom gefahren. Dann hat er mich doch tatsächlich auf dem Petersplatz stehen lassen, weil er kurz rauf zum Papst wollte und die vielen Stufen hätte er mich alleine ohne die Hilfe von Beatrix und Jenny nicht tragen können. Etwa eine halbe Stunde nachdem sich René auf den Weg gemacht hat, winkt er mit schon neben dem Papst stehend zu. Die Massen sind am ausrasten. Als René noch ein Bierchen mit dem Papst getrunken hatte, kam er wieder runter zu mir. Doch mich hat es in der Zwischenzeit vor Ohnmacht aus dem Rollstuhl gerissen. René setzt mich wieder in den Rollstuhl und fragt: „Was war denn los, Marcel?“ Darauf antworte ich: „Dass dich die Merkel, Obama und sogar der Papst kennen, hat mich schon erstaunt, aber als ich gehört habe was der Japaner hinter mir gesagt hat, als du dort oben neben dem Papst standest, dass war einfach zu viel für mich.“ „Was hat er denn gesagt?“ – „Wer ist denn der alte Mann dort oben neben René?“

Diesen Witz hat uns Marcel erzählt, weil es wirklich so ist, dass alle René kennen. Gerade in Mittelamerika scheint er bekannt wie ein bunter Hund zu sein. Es kommt nicht selten vor, dass uns Menschen von der anderen Straßenseite zuwinken und „Hola René!“ rufen. Wenn ich mich mal irgendwo mit jemandem über unsere Reise unterhalten, wird mir oft entgegnet: „Die Geschichte kenne ich schon. Du bist mit René unterwegs, stimmt`s?“
Als wir auf der Autofähre von der Isla de Ometepe zurück ans Festland über den Nicaraguasee  fuhren, musste Marcel Naseputzen und es war gerade keiner von uns vor Ort. Marcel hat einfach einen Schiffsjungen gefragt, wo René ist. Der entgegnete „Ahh René“ und hat ihn sogleich geholt. Wenn wir unsere Kleidung von der Wäscherei abholen, müssen wir nur „René“ sagen und bekommen meist mehrere Beutel mit unser wieder frisch duftenden Wäsche  in die Arme gedrückt. In Lanquín in Guatemala bei den El Retiro Lodges wollte ich die Runde Getränke gleich an der Bar bezahlen. Aber das brauchte ich nicht, weil ich mit René dort war und er schien wohl der Einzige zu sein, der dort anschreiben lassen durfte. In Mexiko werden am Gründonnerstag viele Menschen bei einer Versammlung vor der Kirche in Umán von über 1000 Leuten versuchen, unserem Rolli die Hand zu geben. Eine ältere, gebrechliche Frau wird ihm um den Hals fallen. Also seid gespannt auf die weiteren Geschichten. Es ist schon eine große Ehre für uns mit einer solchen Berühmtheit reisen zu dürfen. Eigentlich ist es egal wohin wir kommen: Alle kennen René.


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